Psalm 130,4–6

Eine vergleichende Analyse der iuxta-Hebraeos- und iuxta-LXX-Fassungen der Vulgata

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25788/vidbor.v10i1.1613

Schlagworte:

Psalm 130 (129), Hieronymus, Vulgata, iuxta Hebraeos, iuxta LXX, Septuaginta, Masoretischer Text, Vergebung, Hoffnung

Abstract

Dieser Beitrag untersucht die Übersetzung und Auslegung der Verse 4–6 von Psalm 130 (Vg 129) in den beiden Traditionen iuxta Hebraeos und iuxta LXX und vergleicht sie mit dem masoretischen Text, der Septuaginta, der Hexapla und der Vetus Latina. Besondere Aufmerksamkeit gilt den sprachlichen und exegetischen Nuancen der lateinischen Fassungen – namentlich in Wendungen wie a vigilia matutina usque ad vigiliam matutinam (Vers 6) – sowie deren theologischen und literarischen Implikationen; zugleich werden Hieronymus’ Beweggründe für diese divergierenden Übersetzungen erörtert. Diese Untersuchung ist Teil eines übergeordneten Projekts, das auf die Erstellung eines umfassenden Psalmenkommentars abzielt und die Wechselwirkungen zwischen dem masoretischen Text, der Septuaginta und den beiden unterschiedlichen Übersetzungstraditionen der Vulgata in den Mittelpunkt stellt.

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Veröffentlicht

2026-11-07

Zitationsvorschlag

1.
Fieger M. Psalm 130,4–6: Eine vergleichende Analyse der iuxta-Hebraeos- und iuxta-LXX-Fassungen der Vulgata. VIDBOR [Internet]. 7. November 2026 [zitiert 8. November 2026];10(1):105-10. Verfügbar unter: https://vulgata-dialog.ch/ojs/index.php/vidbor/article/view/1613

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