ISSN 2504-5156

Vulgata in Dialogue wurde 2016 gegründet. Sie ist eine internationale, peer-reviewed (zielgruppenrezensierte) wissenschaftliche Online-Zeitschrift mit offenem Zugang. Gehostet wird die Zeitung von der Universitätsbibliothek Tübingen, IT-Abteilung, Publikations- und eLearning-Dienste.

Seit 2021 wurde die Zeitschrift in den ERIH Plus Index (European Reference Index for the Humanities and Social Sciences) aufgenommen.

Einmal im Jahr bietet sie die Möglichkeit zur Veröffentlichung von Artikeln zur Bibelexegese oder über theologische, sprachwissenschaftliche, historische und interdisziplinäre Themen, die einen direkten oder indirekten Bezug zur Biblia Sacra Vulgata haben.

Die Neuübersetzung und Herausgabe der Vulgata wurde in zwei analogen Projekten fast gleichzeitig angegangen. Das deutsche Projekt Vulgata deutsch wurde 2011 vom Vulgata Verein in Chur initiiert und zusammen mit dem Walter de Gruyter Verlag (Berlin) verwirklicht. Das Projekt der Übersetzung in die rumänische Sprache startete 2010 über die A.I. Cuza Universität, Traditio Centre, Jassy und das Humanitas Verlagshaus. In beiden Projekten zeigten sich spezifische Themenfelder, deren Untersuchung auch von Interesse für die biblischen Studien im umfassenden Sinn ist und die sich damit zur Publikation anbieten. Die Zeitschrift Vulgata in Dialogue will zur offenen Diskussion in der Vulgata-Forschung beitragen.

Der Ablauf des Peer-Review-Prozesses

Nach Erhalt eines Artikels für die Online Review Vulgata in Dialogue überprüfen die Herausgeber die Übereinstimmung mit der inhaltlichen Ausrichtung der Online Review und die Einhaltung der Richtlinien für Autoren und Autorinnen.Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, bitten die Herausgeber in einem nächsten Schritt zwei unabhängige akademische Experten oder Expertinnen, den Artikel zu lesen und zu bewerten. Die Herausgeber achten darauf, dass die beiden Fachpersonen nicht mit derselben Universität oder Institution verbunden sind wie der Autor/die Autorin des Artikels. Beim gesamten Prüfverfahren kennen sie die Identität des Autors/der Autorin nicht. Aufgabe der Fachpersonen ist es, anhand eines vorgegebenen Formulars einen Bewertungsbericht zum Artikel zu verfassen. Die Fachpersonen bewerten nach den Bewertungskriterien des Formulars mit folgenden Schwerpunkten: das Thema des Artikels, die angewendete Arbeitsweise, der Inhalt, die Sprache und der Stil, die Gültigkeit der Schlussfolgerungen, die verwendeten Referenzen. Sie können auch weitere Erklärungen, Kommentare oder Empfehlungen abgeben. Abschliessend entscheiden sie darüber, ob der Artikel veröffentlicht oder abgelehnt werden soll. Sie begründen über die drei möglichen Optionen:
• Annahme des Artikels ohne Überarbeitung
• Annahme des Artikels mit Überarbeitung (Problemfelder sollen im Bericht ersichtlich sein).
• Ablehnung des Artikels (mit Begründung im Bericht)
Im zweiten und im dritten Fall werden die Artikel an die Autorinnen / die Autoren zurückgegeben. Wenn die Gutachter um Korrekturen ersuchen, kann der Artikel überarbeitet und danach zur erneuten Bewertung wieder eingereicht werden. Wenn nun die Kriterien des Formulars und der Gutachter erfüllt sind, wird der Artikel veröffentlicht.