Im Umgang mit Ambiguität: Hieronymus’ Strategie bei der Übersetzung des Gad-Segens (Dtn 33,20–21)

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25788/vidbor.v10i1.1610

Schlagworte:

Hieronymus, Vulgata, Deuteronomium 33,20–21, Gad-Segen, hebräischer Text, rabbinische Exegese

Abstract

Aufgrund seiner syntaktischen Ambiguitäten und zahlreicher philologischer Hürden stellt der Gad-Segen (Dtn 33,20-21) einen herausfordernden Text für Exegese und Übersetzung dar. Der vorliegende Artikel untersucht Hieronymus’ Strategien im Umgang mit diesen Schwierigkeiten und zeigt auf, wie er eine ausgeprägte formale Kohärenz zum hebräischen Text – also eine enge Anlehnung an die lexikalische Anordnung und Wortfolge der Vorlage – mit einer hermeneutischen Auflösung syntaktischer Ambivalenzen verbindet. Dabei integriert er bemerkenswert selbstverständlich jüdisch-rabbinische Auslegungstraditionen in seine Übersetzung.

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Veröffentlicht

2026-11-07

Zitationsvorschlag

1.
Ederer M. Im Umgang mit Ambiguität: Hieronymus’ Strategie bei der Übersetzung des Gad-Segens (Dtn 33,20–21). VIDBOR [Internet]. 7. November 2026 [zitiert 8. November 2026];10(1):61-74. Verfügbar unter: https://vulgata-dialog.ch/ojs/index.php/vidbor/article/view/1610