Die Verwendung von Sinnzeilen im Codex Laudianus
Eine formale Analyse
DOI:
https://doi.org/10.25788/vidbor.v9i1.1528Schlagworte:
Neutestamentliche Textkritik, zweisprachige Handschriften, Codex Laudianus, Apostelgeschichte, SinnzeilenAbstract
Einige der griechisch-lateinischen Handschriften des Neuen Testaments sind in Sinnzeilen geschrieben. Durch die Unterteilung der Texte in solche kurzen, einander entsprechenden Einheiten wurde sowohl das Kopieren als auch das Lesen erleichtert, da diese Unterteilung dabei hilft, zu erkennen, welche griechischen und lateinischen Wörter oder Phrasen einander entsprechen. Dieser Artikel untersucht die Verwendung von Sinnzeilen im Codex Laudianus, einer zweisprachigen Handschrift (6. oder 7. Jahrhundert), die die Apostelgeschichte in zwei schmalen Spalten auf der Seite wiedergibt (lateinisch links, griechisch rechts). Die Untersuchung der Textsegmentierung gibt Aufschluss über die Entstehung und Funktion von Sinnzeilen im Codex Laudianus.
Downloads
Veröffentlicht
Zitationsvorschlag
Ausgabe
Rubrik
Lizenz
Copyright (c) 2025 Tilke Nelis

Dieses Werk steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0 International.