Die Verwendung von Sinnzeilen im Codex Laudianus

Eine formale Analyse

Autor/innen

DOI:

https://doi.org/10.25788/vidbor.v9i1.1528

Schlagworte:

Neutestamentliche Textkritik, zweisprachige Handschriften, Codex Laudianus, Apostelgeschichte, Sinnzeilen

Abstract

Einige der griechisch-lateinischen Handschriften des Neuen Testaments sind in Sinnzeilen geschrieben. Durch die Unterteilung der Texte in solche kurzen, einander entsprechenden Einheiten wurde sowohl das Kopieren als auch das Lesen erleichtert, da diese Unterteilung dabei hilft, zu erkennen, welche griechischen und lateinischen Wörter oder Phrasen einander entsprechen. Dieser Artikel untersucht die Verwendung von Sinnzeilen im Codex Laudianus, einer zweisprachigen Handschrift (6. oder 7. Jahrhundert), die die Apostelgeschichte in zwei schmalen Spalten auf der Seite wiedergibt (lateinisch links, griechisch rechts). Die Untersuchung der Textsegmentierung gibt Aufschluss über die Entstehung und Funktion von Sinnzeilen im Codex Laudianus.

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Veröffentlicht

2025-12-29

Zitationsvorschlag

1.
Nelis T. Die Verwendung von Sinnzeilen im Codex Laudianus: Eine formale Analyse. VIDBOR [Internet]. 29. Dezember 2025 [zitiert 27. Januar 2026];9(1):48-62. Verfügbar unter: https://vulgata-dialog.ch/ojs/index.php/vidbor/article/view/1528

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